Von den Älteren lernen: Erfahrung zählt
Alain Bandles Plädoyer für einen anderen Umgang mit dem Alter hat viel Zustimmung gefunden. Auch andere Teilnehmende am Schweizer Dialog haben sich zum Thema «Generationenübergreifende Gerechtigkeit» geäussert:
Kathrin Hilber, Regierungsrätin des Kantons St. Gallen, setzt sich ebenfalls dafür ein, die Erfahrungen Älterer viel stärker einzubeziehen. «Wenn sich junges Wissen und ältere Erfahrung begegnen», so Hilber, werde «ein wirtschaftlicher Nutzen generiert» (Statement lesen und bewerten). Arbeitnehmer sollten darum darauf achten, verschiedene Generationen zu beschäftigen – und ausserdem ihre Mitarbeitenden in Weiterbildung und ausserbetrieblichen Erfahrungen unterstützen:
Engagements für Politik, Schule, Kirche, Kultur oder Familie sollten «als gewinnbringende Zusatzerfahrungen» bewertet werden, nicht als lästige Einflüsse von aussen (Statement lesen und bewerten). Zeitflexible Rahmenbedingungen von Seiten des Unternehmens fördern diese Engagements.
Der Dialog zwischen Jungen und Älteren wirkt aber auch über den Nutzen für Unternehmen hinaus positiv: «Der älteren Generation aufmerksam zuzuhören, zu lernen und mit frischen Ideen der Gegenwart zu verbinden, das fördert nicht nur den Austausch zwischen jung und alt, sondern auch das Verständnis und den Zusammenhalt unter den Generationen», sagt Dr. Thomas Buberl, CEO von Zurich Schweiz (Statement lesen und bewerten).
Bei all dem darf jedoch nicht vergessen werden, den Jungen frühzeitig Verantwortung zu übergeben, fordert Dr. Ulf Berg: «Damit schaffen wir zusätzliche wirtschaftliche Ressourcen und spornen die nächste Generation an, die Zukunft aktiv zu gestalten» (Statement lesen und bewerten).
[...] Image wieder aufgebessert werden soll. Der offene Dialog ist das ehrliche Ziel; zu Themen wie generationenübergreifender Gerechtigkeit oder den hohen Boni der Finanzbranche soll diskutiert werden, der tatsächliche Wert in der [...]