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Die Messbarkeit von Leistung

Aktuelles - 14. Juni 2010 um 17.59 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

In der Diskussion über die Höhe und Legitimität von Boni schwingt oft auch die Frage nach der Messbarkeit von Leistungen mit, die dem Prinzip nach belohnt werden sollen. Wie messbar ist die Leistung des Einzelnen, und wie zurechenbar sind Teamergebnisse? Und inwieweit geht es überhaupt noch um konkrete Leistungen, wenn Boni an den Unternehmensgewinn oder den Aktienkurs geknüpft sind?

Für Josef Felder ist – unabhängig von der Boni-Frage – klar: Jeder Lohn muss messbar, berechenbar und «an effektive Leistung bzw. an den individuellen Beitrag zum Unternehmensergebnis geknüpft sein (Statement lesen). Genau diese Messbarkeit und Verknüpfung betrachtet Hans Christoph Binswanger allerdings mit Skepsis:

«Es ist Mephistopheles, der in Goethes Faust darauf verweist, ‹wie sich Verdienst und Glück verketten›. Niemand sollte vergessen, dass ein höherer Verdienst nicht allein durch Arbeit und Fleiss erklärt werden kann.» (Statement diskutieren)

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